Neumond am Neujahrstag 2014: Ein Jahr der Wandlung wird geboren

 

Neumond am Neujahrstag 2014: Ein Jahr der Wandlung wird geboren

Von Petra Kühne, Redaktion Epstein:     Wenn der Neumond am ersten Tag des neuen Jahres die unbewußten und bewußten Energien vereinigt, die sich im darauffolgenden Mondzyklus vervollkommnen, prägt er zugleich die Energie des gesamten Jahres. Sonne, Mond und Pluto treffen sich am Neujahrstag im Steinbock - Bewußtsein, Unbewußtes und die Schatten unserer inneren Unterwelt verbinden sich also in dem erdigen Zeichen der Meisterschaft, so dass tiefliegende Strukturen wirklich erkannt, beleuchtet und zum Wohle des Ganzen transformiert werden können. Es gilt Altes loszulassen, das Sterben überkommener Strukturen geschehen zu lassen, sich auf das Wesentliche zu besinnen und sich dem Neuen zu öffnen, das geboren werden möchte. Dies gilt für jeden einzelnen Menschen, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes. Wer bin ich wirklich, was ist meine Aufgabe im größeren Ganzen? Welche Werte sind wirklich wichtig?Die Antworten solcher Fragen bilden den Keim diesen noch dunklen Mondes und können im neuen Jahr manifest werden - als Klarheit in uns selbst, als Handlung, aber auch als politische und wirtschaftliche Entwicklung und Realität, in der es um die Verteilung der Ressourcen und neue, andere Lösungen für die Krisen der Gegenwart geht. Die Sonne im Steinbock und Mars in der Waage aktivieren die spannungsreiche Beziehung zwischen Uranus und Pluto, die seit 2006 Spiegel der krisenhaften Entwicklungen und Umbrüche ist. Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrisen werden auch ganz besonders im Jahr 2014 die Gegensätze zwischen Interessengruppen herausfordern, die an Machtpositionen, Besitzständen, überkommenen materiellen Werten festhalten und jenen, die neue, nachhaltige und gerechtere Formen des Wirtschaftens realisieren wollen und bereit sind, bisherige Werte zu hinterfragen und die Auflösung gewohnter Strukturen zuzulassen. Mars zeigt in der Waage zwar die Fähigkeit zur diplomatischen Klärung von Konflikten, aber die angesprochene Dynamik ist spannungsgeladen: Uranus im Widder will die Erneuerung durch etwa Noch-Nie-Dagewesenem, und das durchaus mit impulsiver Energie, während Pluto im Steinbock eine tiefgehende Transformation materieller Strukturen realisiert. Auch die rückläufige  Venus im Steinbock läßt uns danach fragen, was eigentlich unsere Werte sind, in Wirtschaft und in Beziehungen, und wodurch wir uns wirklich wertvoll und auch wodurch wir uns wirklich sicher fühlen. Saturn im Skorpion trennt die Spreu vom Weizen und sorgt dafür, dass sich nicht nur auf der Ebene materieller Strukturen, sondern auch in unserem Inneren ein Geburtsprozess vollzieht. Vertrauen darin, dass die Wandlung zu unserem Besten geschieht und das Annehmen der damit verbundenen Herausforderungen lassen uns leichter Abschied nehmen von allem, was nicht mehr förderlich ist und gehen will.Die Planeten bilden zu Neujahr also wahrhaftig eine spannende Konstellation, die Konfrontation verspricht, aber auch ein überaus großes Potential für Wandel in einem ganz und gar nachhaltigen Sinne, - individuell und gesellschaftlich.Begrüßen wir all das Gute, welches das neue Jahr für das Wohl von Mutter Erde und alle Menschen, Tiere und Pflanzen bringen mag! Petra Kühne  Das Bild “Balance” stammt aus den Karten der Selbstheilung von Chuck Spezzano und Petra Kühne

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