Sachsen - Schöne Landschaften, viele kleine Dörfer und wo bist du?

WO
 

Sachsen - Schöne Landschaften, viele kleine Dörfer und wo bist du?

Schöne Landschaften, viele kleine Dörfer. Die Menschen siedeln um in die Städte, weil sie Arbeit suchen oder einfach weil der selbst auferzwungene Lebensstandard es so verlangt – immer mehr zieht es aber auch aus der Stadt raus aufs Land. Meist Menschen, die erkannt haben, wie krank machend die allgemeine Systemstruktur sein kann, oder auch Naturliebhaber und Individualisten. Sie haben Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben in der Natur. Leben in Gemeinschaft, Orte an denen sich alt und jung begegnen können und einander helfen sind vielen Zeitgenossen zu einem großem Wunsch geworden.

Im Zuge der Industrialisierung und den Möglichkeiten des scheinbar unbegrenzten Wachstums haben sich die Menschen weit von der Natur entfernt. Vielleicht gibt es einen unbegrenzten Wachstum, jedoch nicht auf der kapitalistischen, materiellen Ebene. Vielmehr liegt in der Ganzheit des eigenen Selbstes die Möglichkeit und der Keim des inneren Wachstums. Stück für Stück können wir unsere Bedürfnisse besser mit dem Leben verbinden. Es freut uns, wenn unser Gegenüber und unsere Kinder glücklich sind und wir selbst weniger systemkonform funktionieren müssen. Wir sollten glücklich sein mit dem, was uns umgibt, und über das, was wir erschaffen und kreieren. Aufmerksam sollten wir uns wieder selbst wahrnehmen, unsere Bedürfnisse und unsere Werte hinterfragen.

Wo anders ist dies möglich als nahe an der Natur. Wir können viel von ihr lernen, uns an ihr erfreuen und uns stärken. Vor allen Dingen sollten wir ihr etwas zurück geben. Wie selbstverständlich bedienen wir uns an den Ressourcen dieser Erde. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe, die großen Strömungen und Einflüsse, die auf das ökologische Gleichgewicht unserer Erde und auf uns wirken, wieder in harmonische Bahnen zu lenken.

Der Mensch erinnert sich, er besinnt sich auf das Wesentliche zurück. Es ist mein Wunsch und Anliegen, an diesem positiven Wandel mitzuwirken. Soviel Platz ist hier, um neue Miteinander-Lebensmodelle zu erproben und zu leben. Gerade hier in Sachsen, wo sich langsam ein kultureller Austausch auch über alle ideologischen Grenzen hinaus entwickelt, ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

Die vielen alten verlassenen Häuser, Grundstücke und Läden sollten nicht länger an Geisterstädte erinnern. Wir sollten sie wiederbeleben, und dies nicht im Vordergrund von Profit und Kapital und Zwang, sondern mehr als eine Art Freiraum, der genutzt werden soll bzw. darf. Was bringt es, wenn die Konsumtempel in den Städten immer größer werden und die individuellen Fähigkeiten der Menschen verloren gehen? Lieber lassen wir uns Luxusgüter quer durch die Welt transportieren (die wir am Ende wegwerfen), als unsere Nahrungsmittel sinnvollerweise direkt vor unseren Haustüren anzubauen und zu ernten. Nicht nur in Dresden, Leipzig und Chemnitz werden Projekte solidarischer Landwirtschaft bereits erfolgreich umgesetzt. Ein schönes Miteinander ermöglicht den gesunden Anbau wertvoller Lebensmittel. Das sollte unbedingt gefördert werden.

Bist du auch einer derjenigen Menschen, die kreativ an diesem Wandel mitwirken wollen und ihre Ideen zum Wohle der Natur und dem Menschen umsetzen wollen?

Es ist eine schöne Idee, sich als Erbotschafter für eine bessere Welt einzusetzen, gemeinsam Gärten zu gestalten und wirklich nachhaltige Projekte zu fördern. Wir sollten für uns Nützliches fordern und fördern, nicht Krankmachendes und Schädliches. Die Nahrungsmittelindustrie, das Medizinsystem, die Bildung unserer Kinder und unser aller Miteinander brauchen Werte, die sich wieder an der Natur orientieren.

                       Werde Erdbotschafter und hilf mit, Sachsen braucht auch dich!

 

 

Oben